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Der Meister empfängt den Absteiger und GC will in Basel punkten

Seit der 32. Runde, seit dem 2:0-Sieg in Basel, steht Zürich als Meister fest. In den letzten drei Runden können sich die Zürcher noch zweimal von den Fans im Letzigrund feiern lassen.


📺📱👉 FC Zürich gegen Lausanne-Sport Live


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Je früher das grosse Ziel – im Fall des FCZ auch das hohe Ziel – erreicht ist, desto länger können Klub, Mannschaft, Spieler und Trainer den Rest der Saison geniessen. Jeder verbleibende Match kann zelebriert werden, ganz besonders die Heimspiele vor einem Publikum, wie es mittlerweile in einer stolzen fünfstelligen Zahl die Ränge im Letzigrund füllt.


Für einen geschickten Trainer – ein solcher ist André Breitenreiter – können die Spiele, in denen es vermeintlich um nichts mehr geht, einen guten Zweck erfüllen. Da jeder Zwang zum Sieg fehlt, kann der Trainer weit vorausblicken, vielleicht in die nächste Saison hinein. Er kann zu kurz gekommenen Spielern, die in der Zukunft eine Rolle spielen könnten, eine Chance geben. Er kann, ohne einen Schaden befürchten zu müssen, Varianten zu seinem Spielsystem ausprobieren. Es gibt viele Freiheiten. Und die Fans würden immer den Eindruck haben, dass die Spieler auch in diesen Kehraus-Partien um drei Punkte kämpfen.


Der Milliardenkonzern Ineos verkalkuliert sich in der Super League und fällt mit dem FC Lausanne-Sport tief

Lausanne ist das schauderhafte Exempel dafür, wie ein Klub aus der Ferne nicht geführt werden sollte – auch wenn Geld vorhanden ist. Nach einer langen Fehlerkette verabschieden sich die Waadtländer wie schon 2018 aus der Super League.


Rotblau im Ticker: FC Lausanne-Sport vs. FC Basel

Der FC Basel trifft auswärts auf den FC Lausanne-Sport. Verfolgen Sie die Partie hier live im Ticker.


Meister FCZ vor heissen Wochen

Meister FCZ tritt am Donnerstag gegen Lausanne zum ersten Heimspiel seit dem Titelgewinn an. Aber für die nächste Saison sind noch viele Fragen offen.


Meister gegen Absteiger! Die FCZ-Partie gegen Lausanne am Donnerstag ist der erste Zürcher Auftritt im Letzigrund als Champion. Aber für einige Meister-Helden ist es auch die Abschiedstour. Topskorer Assan Ceesay (28) und Ousmane Doumbia (30) werden ihre Verträge nicht verlängern.


Das Gesicht des Meisters wird sich stark verändern. Sportchef Marinko Jurendic muss Ceesays 18 Tore (plus 7 Assists) sowie die Balleroberer-Qualitäten von Doumbia ersetzen. Schon in der Meister-Nacht ist beim FCZ selber die Rede davon, dass nun der nächste Schritt kommen müsse. Blerim Dzemaili sagt: «Wir brauchen vier, fünf internationale Spieler!»


Neben dem Ceesay- und dem Doumbia-Ersatz müssten noch ein Innenverteidiger, ein starker Backup für Dzemaili und ein durchschlagskräftiger Stürmer mit Knipsergarantie her. Wer geht von den Spielern mit Vertragsende sonst noch? Moritz Leitner (29) dürfte zu 1860 nach München ziehen. Salim Khelifi (28) muss sich umschauen. Der von der AS Roma ausgeliehene Ante Coric (24) möchte bleiben – doch das ist eine Frage des Preises.


Verteidiger Lindrit Kamberi (22) wird hingegen verlängern. Offen ist die Situation bei Blaz Kramer (25). Marc Hornschuh (31) hat bis 2023 verlängert. Keine Steine in den Weg gelegt bekäme Andy Gogia (30), der noch ein Jahr Vertrag hat.

Das haben auch die beiden Juwele Becir Omeragic (20) und Willy Gnonto (18). Präsident Ancillo Canepa sagt: «Ihr Preisschild ist ein zweistelliger Millionenbetrag.» Italiens U19-Captain Gnonto signalisierte bereits, dass er gerne mit dem FCZ in der Champions League spielen will.


In ihren drei vorangegangenen Meistersaisons in der Ära der Super League (2005/06, 2006/07 und 2008/09) stellte der FCZ den Titel zweimal in der letzten und einmal in der vorletzten Runde sicher. Die Meisterschaften waren also vorbei, ohne dass die Mannschaft den Triumph in weiteren Spielen im Stadion geniessen konnte. Es muss für die Zürcher also ein ganz neues, schönes Gefühl sein.


Basel – Grasshoppers (bisherige Duelle der Saison: 2:0, 2:2, 4:2). – Donnerstag, 20.30 Uhr. – SR Horisberger. – Absenzen: Stocker, Millar, Lang und Essiam (alle verletzt); Margreitter, Ribeiro, Hoxha, Kacuri (alle verletzt) und Pusic (krank). – Statistik: Die Grasshoppers verloren nach dem Wiederaufstieg gegen Basel beide Heimspiele. Aber just im ersten Match im St.-Jakob-Park holten sie einen Punkt. Ein weiterer in Basel gewonnener Punkt könnte für die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini Gold wert sein – und am Ende den Ligaerhalt ohne den Umweg über die Barrage bedeuten. Die jüngsten Resultate des FC Basel, der wie YB in dieser Saison nie recht überzeugen konnte, deuten tatsächlich auf ein Unentschieden hin: Basel remisierte in vier seiner letzten sechs Meisterschaftsspiele.